Der Weg des Wassers

Der Weg des Wassers – Wie sauber sind unsere Flüsse und Seen?

Wasser ist Leben. Ganz selbstverständlich ist für uns der Zugang zu sauberem Trinkwasser, verschmutztes Abwasser fließt in die Kanalisation. Um das Wasser müssen wir uns also keine Sorgen machen. Oder doch?

Wie ist der Zustand unserer natürlichen Gewässer, der Flüsse, Bäche, Teiche und Seen? Wie entsteht Grundwasser?

An drei verschiedenen Stellen wollen wir regelmäßig, mind. jedoch 3 x jährlich, die Gewässer im Wuhletal untersuchen – im Frühjahr (im Mai), am Ende des Sommers (im September) und im Winter (im Januar oder Februar).

Welche ökologische Qualität haben die Gewässer?

Wie verändern sich Wasserstand und Wasserqualität im Laufe eines Jahres?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Wasserstand, Wassertemperatur, Niederschlägen, der Jahreszeit und der Wasserqualität?

Welche Auswirkung hat die Wasserqualität auf die Lebewesen im Gewässer und am Ufer?

Die Messwerte und unsere Beobachtungen werden in einer Tabelle dokumentiert und am Ende eines (Schul-)Jahres ausgewertet. Wir wollen gemeinsam Antworten auf die o.g. Fragen suchen und den natürlichen Wasserkreislauf verstehen lernen. Die zu messenden Parameter stimmen wir im Vorfeld mit den Lehrkräften ab. Das ist von der Ausstattung der NaWi-Räume und der Altersgruppe der Schüler*innen abhängig.

Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für den alltäglichen Umgang mit der Ressource Wasser zu stärken. Während den Exkursionen achten wir auf die Veränderungen in Gewässernähe in einem Jahresverlauf: Pflanzen, Tiere, Wasserverlauf etc. Begleitend können einige Tier- und Pflanzenarten genauer beobachtet und Steckbriefe angefertigt werden. Hier wollen wir auf die Vorlieben der Teilnehmer eingehen. So lernen die Schülerinnen und Schüler die wohnortnahe Stadtnatur kennen und begreifen spielerisch die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz.

Die Kinder sollten Gummistiefel und Gummihandschuhe mitbringen und wetterfeste Kleidung tragen.

Ein Vorgespräch mit den Lehrern, Schulhelfern oder Sozialarbeitern ist erforderlich.