Über uns

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Unsere Bürgerinitiative besteht aus Anwohnern und Naturfreunden verschiedener Altersgruppen und Nationalitäten. Jeder, der sich mit unseren Zielen identifizieren kann, ist herzlich eingeladen, bei uns mitzuarbeiten – unabhängig von Herkunft, Religion oder Parteizugehörigkeit.

Wir sprechen uns gegen eine Einzäunung des derzeit frei zugänglichen Gebietes aus – temporär wie dauerhaft. Der über viele Jahre mit viel Aufwand hergestellte Biotopflächenverbund wird dadurch stark beeinträchtigt. Die AnwohnerInnen, besonders viele junge Familien mit Kindern, verlieren einen wichtigen Bereich ihres Sozialraumes.

Wir sprechen uns entschieden gegen feste Einbauten auf dem Kienberg und rund um den Wuhleteich aus. Die Brücke und die Seilbahn würden den Biotopflächenverbund zerschneiden und empfindlich beeinträchtigen. Gebäude und Anlagen am Wuhleteich zerstören einen Teil eines schützenswerten Biotops. Das grosse Lärmaufkommen durch die Bauarbeiten, vertreibt die dort wildlebenden Tiere bzw. stört ihr Brutverhalten.

Wir befürworten eine dezentrale IGA. Viele Flächen berlinweit bieten sich für gärtnerische Attraktionen an, ohne dass dafür wertvolle Naturräume zerstört werden. Wir setzen uns für die Errichtung einer bevölkerungsnahen Naturschutzstation auf dem Jelena-Santic-Friedenspark ein. Die Umweltbildungsangebote sollten für alle interessierten Kinder, Jugendliche und Erwachsene verfügbar sein.

UNSERE LEITLINIEN

Für eine uneingeschränkte und kostenfreie Zugänglichkeit des Kienberges und Wuhletals. Eine Einzäunung nimmt Bürgern ihren Natur- und Sozialraum.

Für Naturbelassenheit der Landschaft. Keine festen Einbauten, keine Zerschneidung der Landschaft durch Zäune, Brückenbauten und Seilbahn.

Für eine dezentrale Gartenschau. Viele Flächen in Berlin bieten sich für gärtnerische Attraktionen an, ohne wertvolle Naturräume zerstören zu müssen.

Für eine bevölkerungsnahe Naturschutzstation am Jelena-Santic-Friedenspark. Umweltbildungsangebote sollten allen Altersgruppen kostenfrei zur Verfügung stehen.

UNSERE LEITSPRÜCHE

100% KIENBERG-WUHLETAL

RETTET UNSERE NATUR – IGA 2017 ZERSTÖRT SIE NUR

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17 comments

  • Bine

    Liebe Bürgerinitiative,
    schön, dass es Euch gibt.
    Eure Homepage ist sehr gut gelungen. Einfach zu handhaben, übersichtlich u. vor allem sehr informativ!
    Großes Lob und viel Erfolg!

  • Bine

    Habe gerade das Zitat auf Eurer Startseite gelesen u. bin erschüttert!
    Sollte ein Landesbeauftragtet für Naturschutz sich nicht für die Erhaltung u. den Schutz der Natur einsetzen?
    Das klingt jedoch so, als wäre ihm das völlig egal was hier passiert. IGA um jeden Preis u. Narrenfreiheit noch dazu u. dann schaun wir mal, ob u. was es dann an Natur hier überhaupt noch gibt.
    Anwohner u. Naturfreunde werdet bitte endlich wach u. aktiv u. unterstützt die BI u. die Unterschriftenaktion! Es geht hier um unsere Natur u. unser Wohnumfeld! Das sollten wir uns nicht einfach wegnehmen u. kaputt machen lassen!
    Warum stehen Kienberg u. Wuhletal nicht unter Naturschutz? Warum ist das kein ausgewiesenes NATURA 2000 Gebiet, wo es hier doch so viele Rote Liste u. auch FFH-Arten gibt?
    Darum sollte sich so ein Landesbeauftragter kümmern!!!!

  • Werner

    Ich habe gerade den Kommentar von Bine gelesen. Die Frage, warum das Wuhletal Nähe Kienberg kein Naturschutzgebiet o.ä. ist, wurde schon längst beantwortet: Es soll für mögliche Bauvorhaben freigehalten werden. Die Planungen dazu sind alt, wurden nur noch nicht umgesetzt. Die Verbände sind darüber informiert. Sie haben andere Projekte/Gebiete erhalten, um die sie sich kümmern und den Kienberg sowie das umliegende Wuhletal längst aufgegeben.
    Ihr habt Euch da einen harten Brocken vorgenommen, ausgerechnet dieses Gebiet vor der Bebauung zu bewahren und künftig schützen zu lassen. Zumal Ihr ganz alleine dafür kämpft. Alle anderen haben sich dem Zeitgeist bereits unterworfen. Ich bin gespannt, wie die Sache ausgeht. Halte Euch die Daumen – David hatte schon einmal einen Kampf gegen Goliath gewonnen.

  • Jochen

    Das Zitat auf der Startseite schockiert mich! Heisst das, diejenigen, die sich offiziell um Stadtnatur, Umwelt- und Naturschutz kümmern, nehmen billigend in Kauf, dass die Natur durch die IGA u.U. zerstört wird? Also statt präventiv dagegen vorzugehen, lieber im Nachhinein darüber beschweren? Unfassbar.

    • Conny Kahl

      Ich war auch schockiert, als ich das gelesen habe. Doch von „Naturfreund“ Machatzi haben wir ja schon einige verblüffende Aussagen vernommen: „Sofern die auf dem Kienberg lebenden Rehe durch die Baumaßnahmen vertrieben werden, in die Kleingärten flüchten und dort Schaden anrichten, kann eine Abschussgenehmigung erteilt werden.“ Oder: „Die Honigbiene schadet den Wildbienen.“ Der Kienberg ist seiner Meinung nach eine „artenarme Müllkippe“ – wohl wissend, dass dort u.a. auch Rote-Liste-Arten leben. etc. etc. Und SO ETWAS darf im Senat, Bereich Naturschutz tätig sein. Das ist beschämend, doch unter dieser Regierung wohl nicht anders zu erwarten.

  • Lutz

    Hallo, eine Frage an den Verfasser der Website. Ist es auch möglich zusätzliche Beiträge als Bestandteil der Website einzufügen. zBsp.eine Präsentation in PowerPoint?

    • bikw

      Gern fügen wir Beiträge innerhalb der Webseite ein! Am besten schickt ihr diese an die Kontaktadresse, so dass wir Beiträge entsprechend ihres Inhaltes in die Seitenstruktur integrieren können. Bezüglich etwaiger Änderungen halten wir dann Rücksprache mit Euch. Bevorzugte Dateiformate: PDFs oder Textdateien, JPGs und PNGs.

  • Phil

    zum thema naturschutzgebiet kann ich nur eins sagen…
    ich bin 27 jahre alt und wohne seit fast 25 jahren in der nähe vom kienberg/wuhletal…
    ich war als schulkind dort kaulquappen fangen und wurde von den kleingärtner vor Ort oft ermahnt, dass ich das nicht darf, da es naturschutzgebiet sei…
    ich kann mich auch genau an die schilder mit eulen „naturschutzgebiet“ erinnern…

    leider fehlen diese schon seit einigen jahren…

    zum thema iga2017 bin ich der meinung das die fläche der „gärten der welt“ groß genug sei…

    man sollte die natur in ruhe lassen… schon den tieren und pflanzen zu liebe

    ps. liebe bürgerinitiative ich find das toll das ihr euch dafür stark macht… ich unterstütze gerne wenn ich kann

  • Sollte man diesen o.g. Naturfeind nicht mal öffentlich auffordern seinen Hut zu nehmen u. zu gehen?
    Denn als Landesbeauftragter für Naturschutz ist der doch echt ne Fehlbesetzung!
    Was der so vom Stapel läßt ist echt skandalös, vielleicht wäre das ein „gefundenes Fressen“ für die Medien.

  • Phil

    naturschutzabteilung vom senat?
    das ich nicht lache…
    bei solches aussagen sollte man eine „abschussgenehmigung“ für diesen herrn erteilen…

    das kann echt nicht wahr sein so einer darf als „naturschützer“ nicht tätig sein

  • Phil

    kleines feedback zur müllsammelaktion…
    hat viel spaß gemacht und auch mein kleiner (20monate) hat tatkräftig mitgeholfen…
    sollte man evtl. öffter machen und mehr resonanz wäre auch wünschenswert…

    wir haben viel gefunden…
    glasflaschen, plastiktüten (auch mit hundekot), konservendosen, chipstüten, autospiegel, gummi-fußmatten, uvm…

    das gebiet kienberg-wuhletal ist einfach schützenswert… wir haben libellen, schmettelinge, ja sogar rehe beobachten können… auch die pflanzenwelt ist sehenswert…

  • Bine

    Das war echt eine ganz tolle Aktion!
    Es ist ja unglaublich, wie sich manche Leute in der Natur ausmisten!
    Zu Phil möchte ich sagen, dass Dein 20 -monate junges Kind schon mitgeholfen hat, finde ich ganz große Klasse!
    Mit Umwelterziehung kann man garnicht früh genug anfangen!
    Dass hier aber bald die Natur eingezäunt u. kaputt gemacht werden soll, ist eine Affenschande u. dann stellen die von der IGA uns hier so einen hässlichen u. noch immer übelst nach Farbe stinkenden Container in die Landschaft u. nennen das Naturschutzstation. Um dieses unförmige Ding aufzustellen, mußten Frösche/Kröten, Mäuse u. Maulwürfe ihr Leben lassen!!!! Das ist alles andere als Naturschutz, das ist einfach nur grotesk!!!!

  • Werner

    Im aktuellen NABU-Heft ist ein Artikel über das Wuhletal zu finden: „Im Schatten der IGA 2017″. Demnach zu urteilen, ist der NABU alles andere als glücklich mit den Planungen. Ich zitiere: “ Trotz dieser Anpassungsmaßnahmen sind wichtige Rückzugsräume in Gefahr. Vor allem die geplante Seilbahn stört die geschaffene Biotopverbundfläche.“ „Daher ist auch weiterhin bei allen Anpassungsschritten und Planungskorrekturen davon auszugehen, dass es zu Konflikten mit dem Biotop- und Artenschutz nachträglich kommen kann.“
    Habt Ihr Euch schon mal mit dem NABU Berlin kurzgeschlossen? Den Artikel werden die sicher nicht nur zur Beruhigung der Mitglieder verfasst haben. Wenn die Naturschützer geschlossen gegen einzelne Maßnahmen stimmen, dann können sie wohl nur schwer umgesetzt werden.

  • Bine

    Wenn alle sich einig wären, BürgerInnen u. die schon jetzt um die Natur jammernden Naturschutzverbände, dann müßte es heißen: KEINE IGA AUF DEM KIENBERG UND IM WUHLETAL!!!!
    Es gibt doch genügend andere Alternativen, als die Natur zu zerstören.
    Wenn ich das immer höre, wie angeblich „Artenarm“ es hier sein soll u. dann sehe, wie viele Tiere sich hier tummeln und wie es hier überall grünt u. blüht und immer wieder Neues und Interessantes dazu entdecke, dann koche ich innerlich vor Wut. Unter dem Deckmantel hier die Artenvielfalt zu erhöhen, werden doch Lebensräume von schon jetzt hier lebenden streng geschützten Tier- u. Pflanzenarten zerstört u. Populationen ersthaft gefährdet.
    Die einzigen Arten, die die IGA u. der Senat hier erhöhen wollen, sind die der Eintritt zahlenden 2-Beiner u. ganz nebenbei erhöht sich dann auch noch die Artenvielfalt der Müllberge!
    Die Naturschutzverbände sollen endlich aktiv werden! Dass BürgerInnen aktiv sind, sieht man ja an dieser BI.

  • Dietmar

    Hallo liebe BI, ich habe euch am Samstag u. auch am Sonntag auf dem Marzahner Erntefest selbst erlebt u. habe ja auch auf eurer Liste zusammen mit meiner Frau unterschrieben.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin total von euch beeindruckt. Toll, dass es in unserem Stadtbezirk so engagierte Menschen gibt, die mit vollem Herzen für eine gute Sache einstehen.
    Ihr wart sehr nett u. freundlich, hattet offensichtlich trotz der Ersthaftigkeit des Themas Spass u. habt ja tatsächlich schon einen riesigen Arbeitsberg gestemmt, habt euch über die gesamten IGA-Problematik u. allem, was da noch so dranhängt sowie über den gesamten Biotopverbund Wuhletal und Kienberg informiert u. konntet somit total kompetent auf jede Fragestellung antworten. Beide Daumen hoch!
    Toll fand ich auch, dass ihr eure Standbesucher nicht nur gut informiert habt, sondern dass ihr dabei niemendem eure Meinung aufgezwungen habt sondern auch mit euren Kritikern durchaus nette Gespräche geführt habt u. euch geduldig u. freundlich, auch mit teilweise groben Menschen auseinander gesetzt habt.
    Mal ganz offen gesprochen, ihr solltet eine Partei gründen, dann hätte unser Stadtbezirk endlich wieder ehrliche und bürgernahe Politiker!
    Ich wünsche euch von ganzem Herzen guten Erfolg und wenn es meine Arbeitszeit zuläßt, dann komme ich sehr gerne mal zu euren Treffen.

  • Heiko Lampert

    es ist eine Schande was hier mit unserem Naherholungsgebiet geschieht……….

  • Betty

    Ich kann mich voll und ganz dem letzten Kommentar von Phil anschließen! Ich bin 31 Jahre alt und in Hellersdorf auf gewachsen.

    ICH KANN MICH EBENFALLS AN DIE NATURSCHUTZ SCHILDER ERINNERN DIE UM DAS GANZE GEBIET AUFGESTELLT WAREN.

    Ich war auch mit meiner Schulklasse auf dem Kienberg. Thema damals: Natur und Umwelt.

    Ich finde es ebenfalls eine sauerei das man einfach mal die Naturschutz Schilder entfernt um in aller Ruhe das Gebiet durch solcherlei Bauten wie eine Seilbahn zu verschandeln. Noch dazu solche Politiker die nur ihre eigen Sachen Interessenvoll vertreten und einfach Rehe zum Abschuss frei geben wollen und nicht mal in der Lage sind zu erklären was das alles für Auswirkungen auf die vorhandene Natur hat. Aber rum krakehelen das Berlin mehr Natur braucht. Die meisten sind nur Politiker weil sie da schön viel Geld verdienen. Mittlerweile geht es doch gar nicht mehr um den Willen der Bürger.
    Ich bin sehr enttäuscht das so ein schönes Naturbiotop zerstört wird. Auf der Internetseite der IGA 2017 ist zu lesen das angeblich viele Tierarten abgewandert sind.
    Dem kann ich nicht bei Pflichten, die Tierwelt um den Kienberg hat sich zahlreich vervielfältigt. Es gibt nicht nur seltene Vögel sondern auch zahlreiche Wasservögel die seit Jahren dort brüten, auch wilde Hasen und Rehe und zahlreiche Amphibien. Ich ging regelmäßig in diesem Gebiet spazieren und habe festgestellt das in diesem Jahr der Bestand der Jungtiere sich stark verringert hat. Mittlerweile ist das ja gar nicht mehr möglich (Spazieren) durch die großflächige Einzäunung! Auch die seit Jahrzehnten genutzten Rodelbahn ist unnutzbar für die Kinder in unsere Umgebung geworden. Hier lernen die Kinder jetzt keinen Naturschutz mehr sonder Systematisches zerstören der Natur, im Sinne der Politik.

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