Bebauungspläne

KIENBERGBUNKER mit aufgesetzter Lichtfalle

Das Kienbergplateau wird vollständig bebaut. Dicht unterhalb der höchsten Stelle ist die Bergstation der Seilbahn geplant – nebst diverser Einrichtungen wie Aussichtsterrasse etc. Neben neuen Wegenetzen auf den Kienberg wird eine aspahltierte Strasse angelegt, um künftig die Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge hinauf und hinunter zu leiten. Eine Wendeschleife für die Einsatzwagen gehört genauso dazu der Pkw-Stellplatz. Ein 100 kbm fassender Löschwassertank vervollständigt die Idylle. Das Gebilde, das sie uns bislang als „Wolkenhain“ verkauft haben, wird ein gigantischer Bunkerbau, der bis zu 9 m in die Erde eingegraben wird. Oben drauf wird dann die begehbare Lichtfalle montiert. Zusätzlich zu dem Bauwerk wird auf dem Kienberg noch eine 195,7 qm große Terrasse für 150 Sitzplätze gebaut. Von dort aus kann man dann auf die Sommerrodelbahn schauen.

Der Kienberg wird medientechnisch vollständig erschlossen: Wasser, Abwasser, Strom, Telekommunikation.

Die hier angeführten Bauwerke (div. Nebeneinrichtungen haben wir nicht erwähnt) betreffen lediglich die Kienbergspitze.

KienbergbunkerSchnitt Kienbergbunker

Kienbergbunker DraufsichtBergstation Seilbahn

Kienbergspitze Draufsicht

 

 


SO ÖKOLOGISCH IST DIE IGA2017!
Die Feinstaubbelastung in den zum IGA-Gelände angrenzenden Wohngebieten wird enorm ansteigen. Durch den Bau des Bus- und Pkw-Parkplatzes für 10 Reisebusse und ca. 200 Pkw`s auf dem jetzigen Festplatz an der Kreuzung Hellersdorfer Str./Alte Hellersdorfer Str. werden Lärmaufkommen und die Verschmutzung der Atemluft deutlich zunehmen. Die Wohnqualität der Bewohner der kürzlich sanierten „Rhintowers“ verschlechtert sich dauerhaft.

Die Gartenschau-Macher prahlen stets mit ihrem ökologischen und nachhaltigen Verkehrskonzept und verweisen auf die Nähe zur U-Bahn Linie 5, wenn sie von den 2,5 Mio. Besuchern träumen. Doch sie wissen aus Erfahrung, dass der herkömmliche Erlebnisparkbesucher am liebsten mit seinem eigenen Pkw anreist.
Für den Bau des Parkplatzes werden die Fläche des heutigen Festplatzes und die angrenzende Flächen, neue Wege und Straßen asphaltiert. Das neue Info-Zentrum entsteht inmitten dieser Asphalt-Landschaft.
IMMERHIN: westlich davon werden ein paar Pioniergehölze gepflanzt: Birken (Ihr erinnert Euch?: Pioniergehölze werden auf dem Kienberg als minderwertige Gehölze degradiert und sollen deswegen gerodet werden).
Hier eine Zeichnung des geplanten Parkplatzes:

Plan Parkplatz Friedenspark

 

7 comments

  • Julia

    Grausam!!!!! Einfach nur grausam!!!!!!
    Wo ist da die Chance für den Stadtbezirk?????
    Die Leute sind doch bisher zu uns ins Wuhletal gekommen wegen der unberührten Natur u. jetzt sowas!!!!!! :-()
    Da erzählen die uns was von Naturschutz u. Artenvielfalt schaffen, dabei betonieren die hier alles zu!!!!!!!!
    Außerdem wollen die uns wohl auch noch vergiften mit Feinstaub u. wer weiss, was noch beim Kienberg so alles zu Tage kommt.
    Ich kann nur sagen: WEG MIT DER IGA!!!!!

  • KF

    Im B-Plan ist ja auch die Sommerrodelbahn eingezeichnet, wenn auch nicht als Bestandteil der jetzigen Planung. Die Planung scheint aber schon zu laufen, denn die Bergstation, die Bergauf- und Bergabstrecke und die Grenze des Plangebietes sind bereits eingezeichnet. Sind da die Verträge denn auch schon unterschrieben?

  • Conny

    Bei den div. Akteneinsichten, die uns gewährt wurden, war noch kein Bauantrag für eine Sommerrodelbahn zu finden. Das heißt allerdings nicht, dass noch keiner gestellt wurde. Möglicherweise wurden uns nicht die vollständigen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Wir beantragten deshalb nochmals einen aktuellen Aktenplan beim BA Marzahn-Hellersdorf. Sobald uns dieser vorliegt, werden wir die Information darüber veröffentlichen.
    Da der Bauherr für die Sommerrodelbahn wohl die Fa. Leitner AG sein wird, sind die Planungen bei der Grün Berlin GmbH nicht zu finden bzw. werden von denen nicht dargestellt.
    Ein Indiz dafür, dass die Planungen für eine Sommerrodelbahn weit voran geschritten sind, könnte das Einholen des aktuellen BVV-Beschlusses zu dem Thema sein. Ähnlich verhielt es sich mit einem großräumigen Parkplatz. Die Planungen für den Parkplatz am Friedenspark waren bereits abgeschlossen, als man sich hinterher schnell den notwendigen BVV-Beschluss organisierte.

  • KF

    Die Planunterlagen enthalten auch eine Wertung möglicher Alternativen zu einer Seilbahn. Der sogenannte „Wie-Li“ (Wiegand-Lift) wird dabei wegen der „Zerschneidungswirkung“ abgelehnt.

    Wörtlich heißt es dort:

    „Die Wagen sind schienengeführt und bewegen sich auf einem bodennah geführten Doppelrohrschienensystem bergauf und bergab. Ein Verkehrssystem mit derartigen Eingriffen in den Landschaftsraum ist aus Sicht des Landschaftsschutzes kaum vertretbar.“

    Die Wagen eines sogenannten „Alpine-Coasters“ (Sommerrodelbahn) sind aber ebenfalls schienengeführt und bewegen sich auf einem bodennah geführten Doppelrohrschienensystem bergauf und bergab.

    Wie kann dann der „Wie-Li“ abgelehnt, der „Alpine-Coaster“ aber befürwortet werden?

    In direkter Nachbarschaft zum Chinesischen und Japanischen Garten ist laut Plan ein Kreisel für die Sommerrodelbahn vorgesehen. Das sieht dann so aus:

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Ab-Juni-kann-gerodelt-werden;art8128,2413829

    Darauf blicken dann die Besucher einer „Gartenschau“?

    • Conny

      Es steht bereits seit März 2014, wenn nicht schon früher, fest, dass der Bauherr für die Sommerrodelbahn die Fa. Leitner sein wird. Durch das Planfeststellungsverfahren für die Seilbahn wird Planungsrecht im GESAMTEN Planungsgebiet geschaffen.
      Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, möglichst viele Einwände zum Planfeststellungsverfahren zu erheben und den Beschluss zum Verfahren anzugreifen.
      Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus verfahrenstechnischen Gründen im Internet dazu keine Einzelheiten veröffentlichen wollen. Wer Interesse hat, sich unserer Arbeitsgruppe anzuschließen, ist herzlich willkommen. Es gibt viel zu tun!

  • Conny

    In der Öffentlichkeit besteht ein erhebliches Informationsdefizit. Bei all den Bauplanungen im Wuhletal und auf dem Kienberg geht es nicht um die IGA 2017, sondern um die Umsetzung des „Masterplans Gärten der Welt“. Somit sind sämtliche Einbauten/Nutzungsänderungen u.ä. von dauerhafter Natur und werden nicht im Herbst 2017 wieder abgebaut.

  • Daniel

    „Die Wohnqualität der Bewohner der kürzlich sanierten „Rhintowers“ verschlechtert sich dauerhaft.“

    Mhh mag alles sein was hier steht aber das stimmt sicher nicht. War eben spazieren in der Ecke. Das sieht aus wie bei dem Slums. Da werden Teppiche auf dem Balkon ausgeschüttelt, anschließend aufgehangen. Der Müll (Zum Beispiel Grillanzünder Flaschen) wird unten die die Baugruben geworfen. Aber man sieht ja auch wer da wohnt. Von Seniorenheim oder altersgerechtem Wohnen sehe ich da nichts. Das sieht mir eher nach was ganz anderem aus. Hier wird durch den Parkplatz alles, aber mit Sicherheit nicht die Wohnqualität der Anwohner beeinträchtigt.

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