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Baustellenmängel und Gefahren

Bislang wurden all unsere Anzeigen von den Behörden ignoriert und nicht bearbeitet. WAS DIE IGA2017 BETRIFFT, SCHEINEN WIR UNS IN EINEM VÖLLIG RECHTSFREIEN RAUM ZU BEFINDEN. Doch wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, zwar wissend aber untätig gewesen zu sein…
Daher haben wir folgende Anzeige erstattet (an das Ordnungsamt, Bauaufsichtsamt, Gewässeramt, Umweltamt und die Polizeidirektion 6):

„die Baustelle am Kienberg (BV Kienbergterrassen u.a.) weist erhebliche Mängel und Gefahren auf:

1.) Aus dem defekten Kettenbagger an der Siegmarstr. treten ätzende Flüssigkeiten aus und gelangen ungehindert ins Erdreich (s. Foto). Hier ist Gefahr in Verzug, da die Flüssigkeiten in der Nähe eines Fließgewässers austreten (Biesdorf-Marzahner-Grenzgraben); Umweltschäden sind m.E. bereits entstanden. Das defekte Fahrzeug ist umgehend zu entfernen, das kontaminierte Erdreich ist nachweislich auszutauschen, Grundwasser- und Fließgewässerproben sind zu entnehmen und auszuwerten.

2.) Der Biesdorf-Marzahner-Grenzgraben wurde mit Erde und Schotter zugeschüttet, so dass er von Fischen nicht mehr passiert werden kann und diese im oberen Bereich eingeschlossen sind. Der Durchfluß ist unverzüglich wieder vollständig herzustellen. (s. Foto)

3.) Der Kienberg ist nunmehr mit einem Bauzaun vollständig eingezäunt. Da auf dem Kienberg Großsäuger leben, müßten die Zäune an mehreren Stellen mit Wildwechselklappen versehen werden, damit die Wildtiere wie gewohnt ungehindert vom Kienberg in die Niederungen gelangen und umgekehrt. Ferner ist der gesamte Zaun oben mit Stacheln versehen. Die Rehe können sich beim Überspringen der Zäune ernsthaft verletzen. Hier sind unverzüglich die vorgeschriebenen Wildwechselklappen einzubauen, die Stacheln sind zu entfernen oder es muß ein anderer Zaun aufgebaut werden. (s. Foto)

4.) Der öffentliche Wanderweg am Kienberg wird neuerdings offenbar von Kraftfahrzeugen befahren. Die Wege, die sich ohnehin schon in einem schlechten Instandhaltungszustand befinden, wurden dadurch zusätzlich beschädigt. Teilstrecken sind schwer passierbar (für Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer gar nicht mehr zu befahren) und stellen eine Unfallgefahr dar. Der Weg ist umgehend instandzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass das Gelände am Kienbergfuß zum Vorranggebiet Bodenschutz zählt. Hier dürfen weder schwere Fahrzeuge fahren noch darf der Boden versiegelt oder verdichtet werden.“

2 comments

  • Thomas

    Defekter Kettenbagger … weist Mängel auf … nicht euer Ernst!! Ihr sollet euch mal um ordentliche Recherche bemühen als Faktenverdrehung zu betreiben. Der Bagger wurde hinterrücks abgebrannt und steht da keines Falls im nicht gewarteten Zustand. Vandalismus zieht auch einige rechtliche Schritte nach sich die einen Abtransport verzögern, speziell kurz vor Weihnachten. Man sollte sich erst einmal darum bemühen dies in Erfahrung zu bringen als halbwissend Forderungen zu stellen. Wer hier das Recht hat Forderungen zu stellen ist der Geschädigte, haltet euch von teurem Equipment fern die Baufirmen schädigen.

    Daran hat man sich nicht gehalten und jetzt erhebt ihr Forderungen. Die Brandstifter haben sich zu melden und werden 100%ige Kostendeckung gewährleisten, so müsste die Forderung lauten.

    Sehr geehrter Autor, dieser Beitrag verdient es überarbeitet zu werden, bis zu diesem Zeitpunkt wird mit nicht klaren und nicht wahrheitsgemäßen Hintergrundinformationen Massenhetze betrieben.

    • bikw

      Der Kettenbagger war defekt. Was an dieser Aussage sollte ein verdrehter Fakt sein? Hinlänglich bekannt ist ebenfalls, dass das Fahrzeug aufgrund von Vandalismus beschädigt worden ist. Das hat keiner bestritten noch befürwortet. Dies ist, im Gegenteil, keineswegs zu unterstützen! Doch damit endet nicht etwa die Verantwortung der Bauherren oder Behörden vor Ort. Die Notwendigkeit einer rechtlichen Untersuchung des Falls ist unbestritten, rechtfertigt allerdings in keiner Weise die mängelnde Sicherung des defekten Fahrzeuges. Der Schutz von Boden und Gewässern unterliegt ebenfalls gezetzlichen Regeln und muss eingehalten werden, egal durch wen oder was ein Angelegenheit verursacht worden ist. Schutzmaßnahmen wurden ja ergriffen, nur leider zu spät und auch nur aufgrund von Hinweisen und Beschwerden aus der Bevölkerung.

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