Anfrage ans Abgeordnetenhaus Berlins

Von der Seite des Bündnis Grüne Politikers Stefan Ziller (Kreisverband Marzahn-Hellersdorf) entnommen:

IGA 2017 – Bauvorhaben ohne Naturschutz?

Sind Gartenschauen Wegbereiter für die Schaffung von neuen interstädtischen Grünzonen? Das Wuhletal ist ein bereits renaturiertes Landschaftsgebiet mit einem hohen Stellenwert im Biotopverbund Berlin-Brandenburg. Diese renaturierte Landschaft soll nun in eine Parkerlebnislandschaft mit diversen Einbauten und technischen Anlagen umgewandelt und für den Tourismus erschlossen werden. Wie verträgt sich diese Perspektive mit einer nachhaltigen, ökologischen Stadtentwicklung im Hinblick auf Klimawandel, Feinstaubbelastung, Flächenversiegelung und Lärmbelastungen?

In Anfragen hat Bündnis Grüne Politiker Turgut Altug den Berliner Senat dazu befragt. Folgend einige wichtige Aussagen aus den Antworten:

  • Die frei zugänglichen Flächen des Wuhletals und des Kienbergs sind nicht eintrittspflichtig. Von daher verzichtet der Bezirk nicht auf Einnahmen. Die Grün Berlin ist hier mit Fördermitteln tätig, mit einer damit verbunden Bindefrist von 15 Jahren.”
  • Es ist nicht vorgesehen, den Wolkenhain durchgehend nachts zu beleuchten. Primär dient der Wolkenhain der Information über den Natur- und Stadtraum. Eine mögliche Beeinträchtigung nachtaktiver Tiere wird gutachterlich geprüft und die Bauausfühung daraufhin optimiert.”
  • Es ist nicht vorgesehen, als Grünland gewidmete Flächen in Bauland umzuwandeln.

 

Die vollständigen schriftlichen Fragen und Antworten Turgut Altugs (Bündnis 90/die Grünen) an das Berliner Abgeordnetenhaus finden Sie nachfolgend:

IGA 2017: Quo vadis? – Bauvorhaben IGA-2017 ohne Naturschutz? (I)

IGA 2017: Quo vadis? – Bauvorhaben IGA-2017 ohne Naturschutz? (II)

IGA 2017: Quo vadis? – Bauvorhaben IGA-2017 ohne Naturschutz? (III)

IGA 2017: Quo vadis? – Bauvorhaben IGA-2017 ohne Naturschutz? (IV)

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